Makromastie – Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Für nicht Wenige gehört eine große Brust zum Schönheitsideal, doch für Betroffene kann sie zur Belastung werden. Welche Ursachen stecken hinter der sogenannten Makromastie, und welche Möglichkeiten gibt es, die damit einhergehenden Beschwerden zu lindern? Von kleinen Maßnahmen bis hin zur operativen Brustverkleinerung – der folgenden Artikel beleuchtet die effektivsten Lösungsansätze.

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Was ist Makromastie und (wann) ist sie problematisch?

Makromastie (Macromasty) wird auch als Megalomastie, Mammahypertrophie oder Hypermastie bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine übermäßig große Brust bei Frauen, bei der das Gewicht pro Brust mehr als ein halbes Kilogramm, also mehr als 500 Gramm beträgt.

Das tatsächliche Gewicht der Brust ist dabei gar nicht immer ausschlaggebend: Ob eine große Brust schließlich Beschwerden mit sich bringt, hängt sowohl vom persönlichen Empfinden als auch von individuellen Körperproportion ab. Denn, besonders kleine und schlanke Frauen mit voluminöser Brust leiden oft unter gesundheitlichen Einschränkungen.

Neben körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Haltungsschäden und Hautreizungen kann eine sehr große Brust auch psychische Belastungen mit sich bringen.

Gigantomastie – eine Form der Makromastie

Eine extreme Form der Makromastie ist die Gigantomastie, bei der das Brustvolumen so stark zunimmt, dass Alltagsaktivitäten massiv eingeschränkt werden. Die Ursachen können hormonell oder genetisch bedingt sein, und in der Regel bleibt eine operative Verkleinerung die einzige dauerhafte Lösung.

Makromastie und große Brüste: Zwischen Schönheitsideal und Wohlbefinden

Gesellschaftliche Vorstellungen beeinflussen meist, was als schön oder störend empfunden wird. Große Brüste gelten dabei in vielen Kulturen als attraktiv, und nicht jede Frau empfindet ihre Makromastie als Problem.Immerhin fand die erste Brustvergrößerung sogar schon im 19. Jahrhundert statt. Während also einige Frauen stolz auf ihre Oberweite sind, fühlen sich andere durch Blicke, ungefragte Kommentare oder körperliche Beschwerden unwohl.

Letztlich entscheidet jede Frau selbst, wann ihre Brustgröße zur Belastung wird. Wenn die große Brust jedoch das Leben bestimmt und gesundheitliche wie seelisches Leiden überhandnehmen, ist es womöglich an der Zeit nach Lösungen und Behandlungen gegen Makromastie zu suchen.

Ursachen der Makromastie: Warum entwickeln sich übergroße Brüste?

Die Entwicklung übergroßer Brüste kann auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden. Während einige Frauen bereits genetisch zu einer großen Brust neigen, können auch äußere Einflüsse das Brustwachstum verstärken.

Sowohl genetische Veranlagung als auch angeborene Faktoren zählen zu Hauptursache der Makromastie. In vielen Fällen ist also Makromastie vererbt: Wenn in der Familie bereits große Brüste vorkommen, ist die Wahrscheinlichkeit dementsprechend höher, in den darauffolgenden Generationen eine größere Brust zu entwickeln.

Weitere wichtige Faktoren für das Auftreten einer großen Brust sind Adipositas und auch allgemein jede größere Gewichtszunahme. Das Brustgewebe besteht zum großen Teil aus Fett, so dass jede Erhöhung des Fettanteils im Körper auch die Vergrößerung des Brustvolumens und damit Brustwachstum mit sich bringen kann.

In erster Linie spielen Hormone eine entscheidende Rolle beim Brustwachstum. Besonders während der Pubertät, Schwangerschaft oder durch bestimmte Medikamente (wie hormonelle Verhütungsmittel) und auch später im Zuge der Menopause bei Frauen kommt es oft zu einer Veränderung der Brustform. Dies kann in bestimmten Fällen auch eine übermäßige Vergrößerung der Brust bedeuten.

Beschwerden und Symptome Makromastie in Köln erkennen

Symptome und Beschwerden bei Makromastie: Was sind die Folgen?

Oft befassen sich Frauen mit großer Brust nicht nur mit den ästhetischen Aspekten und dem Aussehen einer Makromastie. Für viele Frauen bedeuten sie eine tägliche Belastung. Dabei gibt es eine Vielzahl von typischen körperlichen und psychischen Beschwerden durch große Brüste, die sich mit der Zeit verstärken können:

  • Rücken- und Nackenschmerzen: Das hohe Gewicht der Brust kann zu Beschwerden im Rücken und am Nacken führen. Diese Symptome der Makromastie können sich im Laufe der Zeit zu chronischen Problemen werden.
  • Haltungsschäden: Frauen mit übergroßen Brüsten neigen oft dazu, sich nach vorne zu beugen, um das Gewicht der Brüste auszugleichen. Dies führt zu einer falschen Körperhaltung. Nicht zuletzt kann die Verlagerung des Körperschwerpunktes durch zu große Brüste langfristig ernsthafte Wirbelsäulenerkrankungen erzeugen.
  • Einschnürungen durch BH-Träger: Typischerweise können die Träger eines BHs bei einer großen Brust in die Haut einschneiden und Druckstellen verursachen. Dies ist nicht nur unangenehm, sondern auch schmerzhaft.
  • Einschränkung in der Kleiderwahl: Frauen mit zu großen Brüsten haben oft Schwierigkeiten, einen geeigneten BH zu finden, der sowohl Halt bietet als auch bequem ist.
  • Hautprobleme: Durch Reibung verursachte Rötungen, Hautirritationen und Pilzinfektionen in der Unterbrustfalte sind häufige Hautprobleme. Schwitzen begünstigt diese unangenehme Symptomatik.
  • Psychische Belastung: Frauen mit einer großen Brust erleben oft Schamgefühle oder hegen ein negatives Selbstbild. Sie fühlen sich möglicherweise unwohl in ihrer Haut, was zu Minderwertigkeitskomplexen im Sinne einer negativen Wahrnehmung des eigenen Körpers führen kann.
  • Einschränkungen im Sport: Viele Frauen mit großen Brüsten empfinden es unter Umständen als schwierig, bestimmte Sportarten auszuüben. Ist der Sport mit vielen und großen Bewegungen verbunden, wird durch das Gewicht der Brust oft als hinderlich oder sogar schmerzhaft empfunden. Insbesondere vitalere Sportarten werden von Frauen mit großer Brust dann oft nur eingeschränkt wahrgenommen.
  • Schlafprobleme: Besonders beim Schlafen in Bauchlage oder Seitenlage haben Frauen mit einer großen Brust oft Probleme, eine bequeme Position zu finden, was zu Schlafstörungen begünstigen kann.

In den meisten Fällen kann bei Makromastie eine Brustverkleinerung helfen, den gesundheitlichen Problemen adäquat zu begegnen und den Alltag deutlich angenehmer zu gestalten.

Behandlung von Makromastie mit Brustverkleinerung OP in Köln

Brustverkleinerung bei Makromastie: Die ideale Lösung

Die Brustverkleinerung-OP gilt als die primäre Behandlungsmethode bei Makromastie, um sowohl körperliche Beschwerden zu behandeln als auch ästhetische Verbesserungen zu erzielen. Frauen, die unter den gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen einer großen Brust leiden, finden in der operativen Brustverkleinerung oft die einzige langfristige Lösung.

Zwar gibt es auch temporäre Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten, die gut zur Linderung der Beschwerden bei Makromastie beitragen können, jedoch wird dadurch nicht die Ursache des Problems behoben.

Tatsächlich wird eine Brustverkleinerung oft als die ideale Lösung bei chronischen Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Haltungsschäden empfohlen, die durch das hohe Gewicht der Brust verursacht werden.

Massagen, spezielle BHs und andere unterstützende Maßnahmen vermögen die Beschwerden zu lindern, aber sie greifen nicht an der Wurzel des Problems. Verschiedene, nicht-invasive Therapien bieten eine Erleichterung, ohne das zugrunde liegende Problem der übermäßigen Brustgröße zu beheben.

  • Massagen dienen zur Entlastung von Nacken- und Rückenschmerzen
  • Spezielle und hochwertige BHs, wie Minimizer-BHs und Sport-BHs sorgen ebenfalls für Halt und Entlastung
  • Haltungsübungen, Rückenyoga und Physiotherapie ermöglichen die Unterstützung der Rückenmuskulatur und Verbesserung der Körperhaltung

Trotz der Wirksamkeit dieser Methoden für kurzfristige Linderung, können sie die Symptome der Makromastie nicht dauerhaft therapieren oder “heilen”. Eine Brustverkleinerung hingegen geht dem “Problem” auf den Grund und sorgt für langfristige Erleichterung.

Beim operativen Eingriff der Brustverkleinerung wird das überschüssige Brustgewebe entfernt, um die Brustgröße zu reduzieren – daher wird auch oft der Name Mammareduktionsplastik verwendet. Dabei wird oft die sogenannte T-Schnitttechnik angewendet und teils kommen bei großen Brustreduktionen auch Netze und “Innere BHs” zum Einsatz, die die Bruststruktur zusätzlich stabilisieren.

Durch eine gleichzeitige Bruststraffung wird die Form der Brust verbessert und die Haut gestrafft. Die meisten Frauen berichten nach der Operation von einer erheblichen Reduzierung ihrer körperlichen Beschwerden durch Makromastie und einer Verbesserung ihres allgemeinen Wohlbefindens.

Vorteile einer Brustverkleinerung bei Makromastie:

Eine Brustverkleinerung stellt eine dauerhafte Lösung für Frauen dar, die unter Makromastie leiden. Die Brustverkleinerung bietet eine Linderung der Beschwerden und ist die einzige Methode, um das Problem langfristig zu beheben.

Meist kann die Brustverkleinerung gleichzeitig mit einer Bruststraffung kombiniert werden. Normalerweise lässt sich überschüssiges Brustgewebe nicht gezielt und kontrolliert durch Gewichtsreduktion oder Sport beeinflussen, was die Notwendigkeit einer chirurgischen Intervention unterstreicht.

Durch die Reduzierung des Brustgewebes und die Entlastung der Wirbelsäule erleben viele Frauen eine langanhaltende Linderung ihrer Beschwerden wie Rückenschmerzen, Nackenverspannungen und Hautirritationen. Mit einer kleineren Brustgröße haben die Betroffenen nach dem Eingriff mehr Auswahl an modischen Kleidungsstücken und BHs, die dann besser passen und komfortabler sind.

Nicht zuletzt hilft das Brustverkleinern, gesundheitliche Risiken wie Hautinfektionen unter der Brustfalte und Fehlhaltungen zu reduzieren, die durch das übermäßige Gewicht der Brüste verursacht werden. Die Brustverkleinerung bietet eine perfekte Kombination aus gesundheitlicher Entlastung und ästhetischer Verbesserung, was die Lebensqualität der betroffenen Frauen erheblich steigert.

Ursachen von Makromastie erkennen

Brustverkleinerung in Köln: Warum die Beethoven Klinik die richtige Wahl ist

Die Beethoven Klinik in Köln bietet mit ihrer jahrzehntelangen Expertise in der plastischen Chirurgie eine ausgezeichnete Anlaufstelle für Brustoperationen wie Brustreduktionen. Hier wird medizinisches Fachwissen mit einem hohen Maß an Einfühlungsvermögen und individueller Beratung kombiniert.

Im Fachbereich der Brustchirurgie werden modernste Techniken genutzt, um den Patientinnen eine maßgeschneiderte Lösung unter anderem gegen Makromastie zu bieten. Über 50.000 zufriedene Patient:innen zeugen von der Qualität der Behandlung in der staatlich-konzessionierte Fachklinik in Köln.

Fazit & Ausblick: Leben ohne Makromastie – Leben ohne Beschwerden

Nach einer Brustverkleinerung erleben Viele eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebensqualität. Die Symptome, die durch Makromastie verursacht werden, lassen endlich nach. Selbstbewusstsein und Körpergefühl dagegen steigen, und angenehme Aktivitäten wie Sport und Schlafen werden wieder problemlos möglich.

Die Ergebnisse der Brustverkleinerung sind in der Regel langfristig, wobei regelmäßige Nachsorge empfohlen wird, um die Ergebnisse abzusichern.

FAQS

Welche Risiken birgt eine Brustverkleinerung bei Makromastie?

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Wie bei jedem Eingriff ist auch die Brustverkleinerung mit gewissen Risiken verbunden. Mögliche Risiken sind beispielsweise Infektionen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Narbenbildung, Sensibilitätsverlust. Über die Risiken werden Sie vorab ausführlich aufgeklärt. Die Expertise und der hohe medizinische Standard in der Beethoven Klinik hilft, die Risiken auf ein Minimum zu reduzieren.

Kann eine Makromastie von allein verschwinden?

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In der Regel nicht. Die Brustgröße kann lediglich durch Gewichtsverlust oder hormonelle Veränderungen reduziert werden, jedoch nicht immer im gewünschten und im kontrollierten Maße.

Gibt es alternative Behandlungen gegen zu große Brüste?

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Neben der operativen Option der Brustverkleinerung, können eine Gewichtsreduktion, spezielle BHs, Physiotherapie oder Schmerztherapie die Beschwerden lindern, aber lösen nicht das Problem.

Wie lange dauert die Heilung nach einer Brustverkleinerung OP?

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Die Heilungsphase dauert etwa 4 bis 6 Wochen. Bis das Endergebnis sichtbar ist, kann es bis zu einem Jahr dauern.

Wird eine Brustverkleinerung bei Makromastie von der Krankenkasse übernommen?

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Sofern die großen Brüste gesundheitliche Probleme wie starke Rückenschmerzen und Wirbelsäulenerkrankungen mit sich tragen, kann die Gesetzliche Krankenkasse die Kosten des Eingriffs theoretisch übernehmen. Dafür muss ein entsprechender Antrag inklusive ärztlichem Gutachten, das die medizinische Notwendigkeit des Eingriffs nachweist, bei der Krankenkasse eingereicht werden. In der Praxis werden die Kosten einer Brustverkleinerung durch die Gesetzlichen Krankenkassen jedoch selten übernommen.

 

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